AGB
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für alle Verträge zwischen
Lass mal machen ltd.
Sheriff Street Upper, Glazier House
D01H2Y9 Dublin
Handelsregister: Companies Registration Office (CRO) Irland
Registernummer: 767160
Director: Hrvoje Kapac
– nachfolgend „Anbieter“ – und ihren Kunden – nachfolgend „Kunde“.
Die Leistungen des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer (B2B). Mit der Beauftragung bestätigt der Kunde, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
2. Vertragsgegenstand & Erfolgsausschluss
Der Anbieter erbringt Beratungs-, Konzeptions- und Umsetzungsleistungen (u.a. Sales-Strukturen, Prozesse, Tool-Landschaften, Content & Retainer).
Wichtiger Hinweis: Der Anbieter schuldet die Erbringung der vereinbarten Dienstleistung mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, eine Umsatzsteigerung oder ein spezifisches operatives Ergebnis wird nicht garantiert und ist nicht Gegenstand des Vertrages.
3. Zusammenarbeit & Mitwirkungspflichten
Der Kunde stellt sicher, dass alle für die Projektumsetzung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig bereitgestellt werden.
Verzögerungen oder Mehraufwände durch fehlende Mitwirkung gehen zu Lasten des Kunden. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, vom Kunden beigestellte Inhalte auf rechtliche Zulässigkeit (z. B. Urheberrecht oder Wettbewerbsrecht) zu prüfen.
4. Workshops & Terminstornierung
Workshops werden fix terminiert. Um eine faire Planung zu ermöglichen, gelten folgende Stornobedingungen:
* Bis 14 Tage vor Termin: Kostenfreie Verschiebung oder Stornierung möglich.
* 7 bis 13 Tage vor Termin: 50 % des Honorars werden fällig.
* Weniger als 7 Tage vor Termin / Nichtteilnahme: 100 % des Honorars werden fällig.
Sofern nicht anders vereinbart, sind Workshop-Gebühren vorab nach Rechnungstellung zu begleichen.
5. Vergütung & Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden Steuern (ggf. Reverse-Charge-Verfahren bei EU-Ausland). Rechnungen sind innerhalb der genannten Frist ohne Abzug zahlbar. Der Anbieter ist berechtigt, bei Zahlungsverzug Leistungen einzustellen oder den Zugriff auf Projektergebnisse zu sperren.
6. Nutzungsrechte & Geistiges Eigentum
Der Kunde erhält nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den spezifisch für ihn erstellten Arbeitsergebnissen.
Methodik-Vorbehalt: Das allgemeine Know-how, Methoden, Tools und Vorlagen, die der Anbieter in die Zusammenarbeit einbringt oder währenddessen entwickelt, bleiben alleiniges Eigentum des Anbieters.
7. Referenznutzung
Der Anbieter darf den Kunden sowie das Projekt (anonymisiert oder nach Absprache namentlich) als Referenz für Marketingzwecke und Case Studies verwenden. Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit schriftlich für die Zukunft widersprechen.
8. Haftungsbeschränkung
* Der Anbieter haftet unbeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
* Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht).
* Haftungsdeckel: Die Haftung ist in jedem Fall auf die Höhe des für den jeweiligen Einzelauftrag gezahlten Honorars begrenzt. Die Haftung für mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.
9. Vertraulichkeit & Datenschutz
Beide Parteien behandeln alle Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Seite streng vertraulich. Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der DSGVO (GDPR) verarbeitet. Falls erforderlich (z. B. bei Zugriff auf Kundendatenbanken), wird eine separate Auftragsverarbeitungs-Vereinbarung (AVV) geschlossen.
10. Laufzeit & Kündigung
Projektverträge enden mit Erbringung der Leistung. Retainer-Verträge haben – sofern nicht individuell anders geregelt – eine Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Monatsende. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen.
11. Anwendbares Recht & Gerichtsstand
Es gilt irisches Recht (Laws of Ireland). Soweit rechtlich zulässig, ist der Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz des Anbieters in Irland.
12. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Rest des Vertrages gültig (Salvatorische Klausel). Änderungen bedürfen der Textform.